La Queue-en-Brie, französische Gemeinde
La Queue-en-Brie ist eine kleine Gemeinde im Val-de-Marne, östlich von Paris gelegen, die sich durch ein historisches Zentrum mit mittelalterlichen Strukturen auszeichnet. Das Dorf wird vom Fluss Morbras durchquert und ist von ausgedehnten Waldflächen umgeben, wobei die alte Kirche Saint-Nicolas und Überreste einer mittelalterlichen Befestigungstour Zeugnisse seiner Vergangenheit bilden.
Die Gemeinde wurde im Mittelalter als befestigter Ort gegründet, mit einer zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichteten Wehrturm, der die Straße nach Paris überwachte. Die Stadt erlitt während der Religionskriege im 16. Jahrhundert Plünderungen und Brände, wurde aber später unter Adelsfamilien wie den d'Ormesson wieder aufgebaut und entwickelt.
La Queue-en-Brie trägt seinen Namen von der historischen Form eines ausgedehnten Waldgebiets, das einst die Gegend beherrschte. Dieser Name verbindet die Stadt unmittelbar mit der umgebenden Natur, besonders mit dem Wald von Notre-Dame, der bis heute das Landschaftsbild prägt und ein Ort ist, an dem Bewohner gerne spazieren gehen oder Sport treiben.
Besucher finden den alten Dorfkern mit engen Straßen und traditionellen Gebäuden leicht zu Fuß erkundbar, wobei die gut zugängliche Waldlandschaft Wanderungen und Radfahrten ermöglicht. Die Stadt bietet öffentliche Plätze zum Entspannen und ist über regionale Verkehrsanbindungen leicht von Paris aus zu erreichen.
Der Maler Stanislas Rouart, der als Künstler und Industrialist tätig war, lebte hier und sammelte Werke von Impressionisten wie Edgar Degas, was die Stadt zu einem stillschweigenden Zentrum künstlerischer Aktivität machte. Diese kunsthistorische Verbindung bleibt in der lokalen Erinnerung bewahrt, obwohl sie heute weniger bekannt ist.
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