Giens, Mittelmeer-Halbinsel in Hyères, Frankreich.
Die Halbinsel Giens erstreckt sich in das Mittelmeer und wird durch zwei Sandzüge gebildet, die eine natürliche Doppelform mit der Lagune von Pesquiers dazwischen schaffen. Die beiden Landzungen entstanden durch die Ablagerung von Sand und Sediment über die Jahrhunderte hinweg.
Das Gebiet war einst Standort einer antiken griechischen Siedlung namens Olbia, die unter römischer Herrschaft zur Stadt Pomponiana wurde und bis ins 7. Jahrhundert bewohnt war. Nach dem Niedergang der Siedlung nutzten die Menschen das Gebiet später für Salzproduktion.
Die Lagune von Pesquiers war über Generationen hinweg das Herzstück der lokalen Wirtschaft und prägte das Leben der Menschen in Hyères. Heute erinnern die verlassenen Salzbecken an diese Zeit und zeigen, wie eng die Gemeinschaft mit der Meereslandschaft verbunden war.
Man kann die Halbinsel über zwei Straßen erreichen: die Salzstraße und die Giens-Straße, wobei die Salzstraße in den Wintermonaten manchmal für Besucher gesperrt ist. Es ist sinnvoll, die beste Zugänglichkeit zu überprüfen, bevor man die Fahrt auf sich nimmt.
Die Halbinsel ist ein wichtiges Schutzgebiet für seltene Vogelarten wie Wanderfalken und Alpensegler, die hier nisten und jagen. Die Präsenz dieser Raubvögel zeigt die Bedeutung des Ortes für die Erhaltung dieser anspruchsvollen Arten.
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