Villeneuve-Saint-Georges, Vorstadtgemeinde in Val-de-Marne, Frankreich
Villeneuve-Saint-Georges ist eine Gemeinde im Département Val-de-Marne, etwa 15 Kilometer südöstlich von Paris, wo die Yerres in die Seine mündet. Das Stadtgebiet zeigt flache Uferzonen entlang der Flüsse und höher gelegene Plateaus weiter vom Wasser entfernt.
Die Siedlung entstand als römische Ortschaft namens Villa Nova und ging im Mittelalter in den Besitz der Abtei Saint-Germain-des-Prés über. Der heutige Name entstand im Jahr 858, als Reliquien des heiligen Georg hierher gebracht wurden.
Das Stadttheater zeigt regelmäßig Aufführungen von Tanz und Musik und dient den Anwohnern auch als Kino. Die Seine und die Yerres prägen das Stadtbild und schaffen Uferbereiche, die die Einwohner zum Spazierengehen nutzen.
Die RER-Linie D verbindet die Gemeinde direkt mit dem Pariser Stadtzentrum und ermöglicht schnelle Fahrten in die Hauptstadt. Das Eisenbahngelände nimmt einen großen Teil der Stadt ein und beschäftigt viele Einwohner in der Gütersortierung.
Ein altes Fort aus dem Jahr 1876 steht noch heute am Stadtrand und wird von der Pariser Feuerwehr als Ausbildungszentrum genutzt. Die Anlage erstreckt sich über 11 Hektar und bleibt für die Öffentlichkeit meist unzugänglich.
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