La Roque-sur-Cèze, Gemeinde im Département Gard, Arrondissement Nîmes, Frankreich
La Roque-sur-Cèze ist eine mittelalterliche Gemeinde im Département Gard, die auf einem Kalksteinhügel über dem Fluss Cèze liegt. Steile gepflasterte Gassen, sogenannte Calades, verbinden die engen Steinhäuser miteinander, während die Ruinen einer Burg aus dem 12. Jahrhundert den Gipfel des Hügels krönen.
Das Dorf entstand im Mittelalter, als eine Burg auf dem Hügel als Schutzanlage für die umliegende Bevölkerung errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wuchsen die Steinhäuser rund um diese Festung und bildeten das Ortsbild, das heute noch erkennbar ist.
Die Brücke Pont Charles-Martel am Dorfeingang hat elf Bögen aus Stein und überquert die Cèze. Wer sie überquert, gelangt direkt in die alten Gassen des Ortskerns, wo die Häuser eng zusammenstehen und die Mauern aus rohem Kalkstein bestehen.
Das Dorf erkundet man am besten zu Fuß, da die Calades zu steil und schmal für Fahrzeuge sind. Es empfiehlt sich, das Auto auf dem Parkplatz am Dorfeingang abzustellen und von dort aufzusteigen.
Direkt unterhalb des Dorfes befinden sich die Cascades du Sautadet, wo die Cèze über Kalksteinfelsen stürzt und dabei tiefe Löcher ins Gestein gegraben hat. Der Fels ist glatt und die Strömung stark, weshalb man sich besonders nach Regenfällen in der Nähe des Wassers sehr vorsichtig bewegen sollte.
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