Saint-Paul-de-Vence, Mittelalterliches Festungsdorf in Alpes-Maritimes, Frankreich.
Saint-Paul-de-Vence ist ein befestigtes Dorf auf einem Hügel in den Alpes-Maritimes im Südosten Frankreichs. Steinmauern umgeben den Ortskern mit engen Gassen, Galerien und alten Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert zwischen Olivenbäumen und weiten Ausblicken über das Mittelmeer.
Die Befestigungsanlagen entstanden im Jahr 1538 auf Befehl von König Franz I., um die französische Grenze gegen das benachbarte Herzogtum Savoyen zu sichern. Im 20. Jahrhundert zogen Maler wie Chagall und Matisse hierher und machten den Ort zu einem Zentrum für moderne Kunst.
Viele Malerwerkstätten und Ateliers säumen heute die kleinen Gassen, wo Künstler direkt vor Besuchern arbeiten und ihre Werke zeigen. Der traditionelle Platz unter den Bäumen im Zentrum dient Einheimischen als täglicher Treffpunkt für Pétanque-Spiele und Gespräche am späten Nachmittag.
Parkplätze befinden sich unterhalb der Stadtmauern, da keine Fahrzeuge ins Zentrum fahren dürfen. Die engen Gassen und Treppen sind für Rollstühle schwer zugänglich, daher empfiehlt sich bequemes Schuhwerk für längere Spaziergänge.
Der örtliche Friedhof am Rand der Mauern beherbergt das Grab von Marc Chagall, der hier über drei Jahrzehnte lebte. Mehrere alte Steinhäuser im Dorfkern besitzen noch originale Türrahmen aus dem 16. Jahrhundert mit eingravierten Jahreszahlen und Handwerkszeichen.
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