Roscoff, Hafengemeinde in Finistère, Frankreich
Roscoff ist eine kleine Stadt an der Nordwestküste der Bretagne in Frankreich, die über mehrere Strände und einen tiefen Hafen verfügt. Entlang der schmalen Straßen stehen Häuser aus grauem Stein, und am Wasser reihen sich Kais und Anlegestellen für Fähren und Fischerboote aneinander.
Die Stadt wurde im Mittelalter als kleiner Fischereihafen gegründet und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem wichtigen Anlaufpunkt für den Handel mit England. Im 20. Jahrhundert entstand der moderne Tiefwasserhafen, der heute regelmäßige Fährverbindungen nach Irland und Großbritannien ermöglicht.
Der ursprüngliche Name der Stadt könnte vom bretonischen Wort für Felsvorsprung stammen, was die Lage auf einer felsigen Halbinsel beschreibt. Heute fahren Besucher oft zum Hafen hinunter, wo Fischerboote neben modernen Fährschiffen ankern und das maritime Leben der Region sichtbar machen.
Die Stadt liegt an der Hauptstraße zwischen Morlaix und der Nordküste und ist mit dem Auto oder Regionalbus gut zu erreichen. Besucher können von hier aus direkt auf die nahegelegene Insel Île de Batz übersetzen oder entlang der Küstenpfade nach Osten oder Westen wandern.
Jahrhundertelang reisten Händler aus dem Ort mit großen Mengen rosa Zwiebeln nach England und Schottland, wo sie von Tür zu Tür verkauften. Einige dieser Reisenden verbrachten den ganzen Sommer in britischen Städten und kehrten erst im Herbst nach Hause zurück.
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