École des Hautes Études en Sciences Sociales, Forschungsinstitut und öffentliche Universität im Quartier Latin, Paris, Frankreich
Die École des Hautes Études en Sciences Sociales ist ein Forschungsinstitut und eine öffentliche Universität im Quartier Latin in Paris. Das Institut unterhält siebenundvierzig Forschungszentren und arbeitet eng mit dem nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung zusammen.
Die Einrichtung entstand 1975 aus einer Abteilung der École pratique des hautes études heraus. Der Historiker Jacques Le Goff leitete damals die Umwandlung in eine selbständige Hochschule.
Der Gründername lehnt sich an die École pratique des hautes études an und betont die methodisch geleitete Forschungsarbeit im Bereich der Sozialwissenschaften. Die Seminare finden häufig in kleineren Räumen statt, wo Doktoranden und Forschende ihre Ansätze direkt miteinander besprechen.
Masterstudierende und Doktoranden können ihre Schwerpunkte innerhalb der Sozialwissenschaften und angrenzender Bereiche selbst wählen. Das Verhältnis von rund dreitausend Studierenden zu achthundertdreißig Forschenden ermöglicht eine enge Begleitung der Projekte.
Die Hochschule ordnet sich weltweit auf Platz siebenunddreißig in den Sozialwissenschaften ein und legt den Schwerpunkt auf interdisziplinäre Programme. Studierende gestalten ihre Forschungsprojekte gemeinsam mit erfahrenen Wissenschaftlern und bauen dabei eigene Fragestellungen auf.
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