Mûr-de-Bretagne, französische Gemeinde
Mûr-de-Bretagne ist eine kleine Stadt an den Ufern des Guerlédan-Sees im Département Côtes-d'Armor, die von alten Steingebäuden und grünen Hügeln geprägt ist. Die Stadt strukturiert sich um ruhige Straßen mit traditionellen Häusern, während der See und der nahe gelegene Quénécan-Wald das Landschaftsbild bestimmen.
Das Dorf entstand aus einer mittelalterlichen Befestigung, deren Name noch heute in der Ortsbezeichnung sichtbar ist. In der Nähe liegt die Kapelle Sainte-Suzanne, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde und später im 18. Jahrhundert einen neuen Turm erhielt.
Der Ortsname leitet sich aus der bretonischen Sprache ab und verweist auf die alte befestigte Siedlung, die hier stand. Die Bewohner pflegen bis heute traditionelle Lebensweisen, die eng mit den Jahreszeiten und dem Land verbunden sind, was man in den kleinen Läden und Cafes sieht, wo sich die Menschen treffen.
Von Norden erreicht man den Ort über die D 63, die durch die Poulancre-Schluchten führt und eine reizvolle Anfahrt mit engen Bergpässen bietet. Das Dorf und seine Umgebung eignen sich gut zum Erkunden zu Fuß oder mit dem Auto über die vielen kleinen Landstraßen.
Der Ort liegt an einer besonderen Stelle zwischen zwei Naturräumen: Der Guerlédan-See ist einer der größten Binnengewässer der Bretagne und bietet Wassersportmöglichkeiten sowie Picknickplätze direkt am Ufer. Der Quénécan-Wald mit seinen jahrhundertealten Bäumen ist ein Wandergebiet, in dem man Vögel und kleine Waldtiere beobachten kann.
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