Mers-les-Bains, Seebad in Somme, Frankreich
Mers-les-Bains ist ein Küstenstädtchen an der französischen Ärmelkanalküste mit fast 500 Villen im Jugendstil und Art-Déco-Stil. Der Ort hat einen Kieselstrand, dahinter ragen weiße Kalkfelsen auf und hinter den Felsen stehen die farbigen Häuser dicht beieinander.
Das Dorf war ursprünglich eine Fischersiedlung und wandelte sich ab 1869 in ein Baderesort um, als Architekten begannen, prächtige Villen für wohlhabende Besucher zu bauen. In dieser Zeit entstanden die meisten der charakteristischen bunten Häuser, die den Ort heute prägen.
Der Ort wurde bekannt, weil wohlhabende Familien hier ihre Villen bauten und die Tradition des Badeurlaubs in Frankreich prägten. Besucher können heute noch sehen, wie die farbenfrohen Häuser die Geschichte dieser Zeit widerspiegeln und das Bild des Ortes bestimmen.
Der Strand ist während der wärmeren Monate von Mai bis Oktober mit etwa 600 holzschindeln Umkleidekabinen ausgestattet, die Badegästen Lagerplatz und Umkleidemöglichkeiten bieten. Die farbigen Häuser stehen nah beieinander und es gibt enge Gassen zwischen ihnen, daher sollte man zu Fuß erkunden und Geduld beim Navigieren haben.
Eine Statue der Notre-Dame de la Falaise steht seit 1878 auf dem Kliff und wurde von frühen Flugpionieren als Orientierungspunkt für ihre Flüge genutzt. Diese religiöse Marke diente also eine Zeit lang auch der Luftfahrt und zeigt, wie der Ort zwei verschiedene Epochen verbunden hat.
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