Pointe-à-Pitre, Hafenstadt in Guadeloupe, Frankreich.
An der Westküste der Insel Grande-Terre gelegen, erstreckt sich Pointe-à-Pitre über 12,66 Quadratkilometer auf Meereshöhe mit bedeutender maritimer Infrastruktur.
Die Stadt entstand ab 1764 auf trocken gelegtem Sumpfland unter der Leitung von Gouverneur Gabriel de Clieu. Mehrere Brände zerstörten das Zentrum im 18. und 19. Jahrhundert, was den Wiederaufbau mit feuerfesteren Materialien nötig machte.
Marché Saint-Antoine, der zentrale Markt, versammelt Händler, die Gewürze, frisches Gemüse und lokale Speisen in einem überdachten Eisenbau aus kolonialzeit verkaufen. Die Stände bieten Einblicke in den Alltag der Karibik, die Besucher durch Geruch, Stimmen und Farben erleben können.
Wer die Innenstadt besucht, läuft am besten zu Fuß durch die engen Gassen und entlang der Hafenpromenade. An heißen Tagen bieten schattige Plätze und Kolonnaden Schutz vor der Mittagssonne.
Die Place de la Victoire im Stadtzentrum behielt ihren Namen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts und trägt noch heute eine Guillotine-Skulptur in Erinnerung an die Revolution. Der Platz dient heute als Treffpunkt und Veranstaltungsort für öffentliche Feste und Aufführungen.
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