Châteauneuf-du-Pape, Weindorf in Vaucluse, Frankreich
Châteauneuf-du-Pape ist eine kleine Gemeinde in Vaucluse, die sich um einen Hügel mit den Überresten einer alten Festung gruppiert und über die weite Ebene des Comtat blickt. Weinberge mit großen runden Kieselsteinen bedecken die umliegenden Hänge und ziehen sich bis zu den Häusern des Ortskerns hinauf.
Papst Johannes XXII. ließ im 14. Jahrhundert eine Sommerresidenz errichten und förderte den Weinbau auf dem steinigen Gelände rund um die Anlage. Die Festung wurde später während der Religionskriege beschädigt und nur ein Mauerrest mit hohem Turm blieb erhalten.
Der Name verweist auf die päpstliche Residenz aus dem Mittelalter und wird heute weltweit mit hochwertigen Rotweinen verbunden. Besucher erkennen die enge Verbindung zwischen dem Ort und seinem Wein sofort an den zahlreichen Kellereien entlang der engen Gassen.
Ein Spaziergang durch die Gassen führt zu mehreren Weinkellern in der Nähe des Dorfplatzes, wo Verkostungen ohne Voranmeldung oft möglich sind. Der Aufstieg zur Burgruine ist kurz, aber der Weg kann im Sommer heiß und steinig sein.
Dreizehn verschiedene Rebsorten dürfen unter der strengen Herkunftsbezeichnung verwendet werden, was eine breite Palette an Weinstilen ermöglicht. Die großen runden Kieselsteine in den Weinbergen speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts an die Reben ab.
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