Abbaye Saint-Michel-de-Cuxa, Benediktinerabtei in Codalet, Frankreich
Saint-Michel-de-Cuxa ist eine Benediktinerabtei in Codalet am Fuße des Bergs Canigou mit einer vorrommanischen Kirche und einem romanisch-lombardischen Turm aus dem 10. Jahrhundert. Die Anlage umfasst neben Klostergebäuden einen großen Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert mit kunstvoll bearbeiteten Säulenkapitellen.
Die Abtei wurde 878 gegründet, nachdem Flutkatastrophen das ursprüngliche Kloster Saint-André d'Eixalada zerstört hatten. Die überlebenden Mönche siedelten sich im Cuxa-Tal an und schufen hier eine neue religiöse Gemeinschaft.
Der Name der Abtei bezieht sich auf den Erzengel Michael und die Lage im Cuxa-Tal. Der große Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert prägt das Bild des Ortes mit seinen kunstvoll geschnitzten Marmorkapitellen, die man heute noch bewundern kann.
Besucher können an Führungen teilnehmen, die in mehreren Sprachen angeboten werden, darunter Französisch, Deutsch, Englisch, Katalanisch, Spanisch und Italienisch. Ermäßigte Eintrittskarten sind für Schüler und Studenten verfügbar.
Der Pablo-Casals-Festival findet jährlich in der Abtei statt und setzt eine Musiktradition fort, die 1950 begann, als der Cellist dort erstmals auftrat. Diese künstlerische Verbindung macht den Ort zu einem wichtigen Zentrum für klassische Musik in der Region.
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