Abbaye de Saint-Hilaire, Karmeliterkloster in Ménerbes, Frankreich.
Die Abtei Saint-Hilaire ist ein Benediktinerkloster in Ménerbes, das gotische und romanische Architekturelemente miteinander verbindet. Das Kloster verfügt über einen befestigten Kreuzgang und Terrassenkulturen, die sich in die umliegende Landschaft des Luberon-Tales einfügen.
Das Kloster wurde um 1250 von Karmelitern gegründet, die von Mount Carmel in Palästina kamen, und war das erste Karmelitergebäude in Comtat Venaissin. Das Kloster ist daher ein wichtiges Zeichen der religiösen Ausbreitung dieser Ordnung in dieser Region.
Die Kapelle zeigt ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert mit einer Kreuzigungsdarstellung, die religiöse Kunsttraditionen aus dieser Zeit widerspiegelt. Besucher können die Kunstwerke an den Wänden betrachten, die noch heute die künstlerischen Ausdrücke jener Epoche zeigen.
Der Besuch ist über die regulären Besuchszeiten möglich und das Kloster liegt auf einer Anhöhe mit gepflasterten Wegen zwischen Gebäuden. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da einige Bereiche uneben sind und Treppen zum Erkunden verschiedener Ebenen führen.
Das Kloster beherbergt einen charakteristischen zylindrischen Wendeltreppenbau aus dem 15. Jahrhundert mit sorgfältig gearbeiteten Stufen. Daneben befindet sich eines der ältesten Taubenhäuser der Provence, das die landwirtschaftliche Selbstversorgung des Klosters unterstreicht.
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