Abtei Sainte-Marie de Valmagne, Zisterzienserkloster in Villeveyrac, Frankreich
Valmagne Abbey ist ein Klostergebäude aus Stein mit gotischer Architektur im südfranzösischen Villeveyrac, das lange als Weinkeller genutzt wurde. Der Bau zeigt typische gotische Merkmale wie Spitzbögen und Rippengewölbe, während große Weinfässer noch heute in der Kirche lagern.
Das Kloster wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet und wechselte wenige Jahre später vom benediktinischen zum zisterziensischen Orden. Während der Französischen Revolution verlor es seine religiöse Funktion, wurde aber bis heute als Weinkeller erhalten.
Das Kloster trägt den Namen Valmagne, was "Tal der Heilung" bedeutet, und die Menschen nutzen den Ort heute noch als Ort der Stille und Reflexion. Der Innenhof mit seinen Säulengängen vermittelt den Rhythmus des klösterlichen Lebens, auch wenn die Gemeinschaft längst verschwunden ist.
Das Gelände ist an den meisten Tagen zugänglich, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Es empfiehlt sich, ausreichend Zeit für die Erkundung der Kirche, des Kreuzgangs und der umgebenden Bereiche einzuplanen.
Die Kirche wurde während der Revolution in einen Weinkeller umgewandelt und beherbergt bis heute große Holzfässer in ihrem Inneren statt Altar und Bänke. Diese ungewöhnliche Nutzung hat das Gebäude vor der Zerstörung bewahrt und gibt ihm eine eigenartige Geschichte.
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