Rue des Martyrs, Straße am Montmartre
Rue des Martyrs ist eine Straße, die sich durch die 9. und 18. Arrondissements von Paris erstreckt und etwa 900 Meter lang ist. Sie ist von alten Gebäuden mit Steinfassaden, Balkonen und kleinen Läden gesäumt, die Backwaren, frische Produkte und handwerkliche Spezialitäten verkaufen.
Die Straße verdankt ihren Namen dem heiligen Dionysius, dem ersten Bischof von Paris, der in der Römerzeit enthauptet wurde und einem Überlieferung nach diese Straße verlief. Im 19. und 20. Jahrhundert war die Gegend berüchtigt für ihre Verbindung zu Nachtklubs und das nahe gelegene Moulin Rouge, das kunstaffine Menschen anzog.
Die rue des Martyrs steht für eine Liebe zum guten Essen, die täglich in den Bäckereien sichtbar wird. Einheimische und Besucher schätzen hier das Handwerk, das Geschäfte mit hausgemachten Marmeladen, Schokolade und Spezialitäten zeigen.
Der beste Zugang ist über die Métro-Stationen Pigalle oder Saint-Georges, von denen aus die Straße leicht zu Fuß erreichbar ist. Besuchen Sie vorzugsweise am Morgen, wenn die Bäckereien frische Waren ausstellen und die Märkte aktiv sind.
Henri de Toulouse-Lautrec, der berühmte Künstler Pariser Nachtleben, besuchte regelmäßig Orte in der Nähe und ließ sich von dieser Gegend inspirieren. Besucher können noch heute kleine Theater und Kabaretts in den Seitengassen entdecken, die an die kreative Vergangenheit erinnern.
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