L’Isle-sur-la-Sorgue, Flussstadt in Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich
L'Isle-sur-la-Sorgue ist eine Kommune im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur, deren Straßen von mehreren Armen der Sorgue durchzogen werden. Die alten Wasserräder stehen an verschiedenen Stellen entlang der Kanäle und sind heute Teil des alltäglichen Straßenbilds zwischen Wohnhäusern und Geschäften.
Im 12. Jahrhundert entstanden die ersten Kanäle für Mühlen und handwerkliche Betriebe, die Wasserkraft aus der Sorgue nutzten. Die Seidenherstellung ab dem 18. Jahrhundert brachte wirtschaftlichen Aufschwung, der im 19. Jahrhundert durch die Papierproduktion ergänzt wurde.
Der Ort trägt seinen Namen nach der Quelle Fontaine-de-Vaucluse, deren Wasser die Sorgue-Kanäle speist, die hier das Stadtbild prägen. Einheimische nennen ihn oft einfach L'Isle und kaufen auf den beiden wöchentlichen Märkten ein, die entlang der Uferpromenaden stattfinden.
Die meisten Antiquitätengeschäfte gruppieren sich im Zentrum rund um die Wasserläufe und öffnen in der Regel von Donnerstag bis Montag. Besucher finden Parkplätze am Ortsrand und erreichen das Zentrum in wenigen Minuten zu Fuß.
Jedes Jahr zu Ostern findet ein großer Antiquitätenmarkt statt, bei dem Händler aus ganz Europa ihre Stände auf öffentlichen Plätzen und in Höfen aufbauen. Die Veranstaltung zieht Sammler aus der ganzen Welt an und verwandelt die gesamte Ortschaft für mehrere Tage in eine Freiluftausstellung.
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