La Grande-Motte, Badeort in Okzitanien, Frankreich.
La Grande-Motte ist ein Badeort an der Mittelmeerküste im Departement Hérault, der für seine geometrische Architektur aus Beton bekannt ist. Die Gebäude erheben sich in pyramidenförmigen und dreieckigen Formen entlang einer Küstenlinie mit breiten Sandstränden und einem großen Yachthafen.
Der Architekt Jean Balladur entwarf ab 1960 eine vollständige Siedlung auf unbebautem Küstengebiet und folgte dabei modernistischen Prinzipien. Die Bauarbeiten dauerten bis Mitte der 1970er Jahre und verwandelten leere Dünenlandschaften in ein geplantes Urlaubsziel.
Die Stadt trägt ihren Namen nach den Sanddünen, die einst die Küste bedeckten und als „mottes
Der Ort liegt etwa 20 Kilometer östlich von Montpellier und ist über die Straße direkt erreichbar. Sandstrände erstrecken sich entlang der gesamten Küstenlinie mit öffentlichen Zugängen in regelmäßigen Abständen.
Jedes Gebäude wurde so positioniert, dass seine Schatten die Nachbargebäude nicht beeinträchtigen, ein Planungsprinzip, das im gesamten Stadtgebiet eingehalten wurde. Die Höhe der Gebäude nimmt mit zunehmendem Abstand vom Meer schrittweise ab.
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