Lydia, Museumsschiff in Le Barcarès, Frankreich
Die Lydia ist ein Ozeandampfer aus dem frühen 20. Jahrhundert, der seit 1967 dauerhaft an die Küste von Le Barcarès angespült liegt. Das Schiff besteht aus mehreren Decks mit Originalausstattung wie der Brücke, Speiseräumen und Ausstellungsflächen für Besucher.
Das Schiff wurde 1931 in Kopenhagen gebaut und fuhr zunächst unter dem Namen Moonta für eine australische Reederei. Im Jahr 1955 wurde es in Lydia umbenannt und später beschloss man, es absichtlich an Land zu spülen und dauerhaft dort zu verankern.
Das Schiff war in den 1960er Jahren ein Veranstaltungsort und zog französische Künstler an, die hier auftraten. Es entwickelte sich zu einem sozialen Treffpunkt für Menschen, die Musik und Unterhaltung an Bord genossen.
Das Betreten erfolgt zu Fuß über einen Zugang am Strand, wobei Besucher alle Decks selbstständig erkunden können. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und die Treppen im Innenraum sind teilweise steil, daher sollte man Zeit für die Besichtigung einplanen.
Das Schiff wurde durch einen künstlich gegrabenen Kanal auf den Strand gezogen und bleibt dort als ungewöhnliches Denkmal an die Küste gebunden. Diese Methode des Anschirrens war für die Zeit bemerkenswert und machte das Schiff zu einem sichtbaren Wahrzeichen der Landschaft.
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