Châteaux de Lastours, Mittelalterliche Burgen in Lastours, Frankreich
Die Châteaux de Lastours sind vier Burgruinen auf einem Felssporn über den Tälern von Orbiel und Grésillou im Département Aude. Von Norden nach Süden folgen Cabaret, der Tour Régine, Surdespine und Quertinheux, errichtet aus rauen grauen und ockerfarbenen Steinblöcken. Der Tour Régine ist ein hoher zylindrischer Turm auf quadratischem Sockel mit kleinen Öffnungen nahe der Spitze; links stehen niedrige Mauerreste und ein gedrungener rechteckiger Turm.
Der Ort gehörte den Herren von Cabaret, die 1067 erstmals erwähnt werden und ihren Reichtum aus seit römischer Zeit abgebauten Erzlagern zogen. Während des Albigenserkreuzzugs widerstand Pierre Roger de Cabaret zwei Jahre lang Simon de Montfort, ehe die Burgen 1229 kapitulierten. Die Krone baute sie danach als königliche Festung des Languedoc wieder auf und ließ den Tour Régine errichten.
Der Name Lastours stammt aus dem Okzitanischen „Las Tors“, was „die Türme“ bedeutet, während die Hauptburg Cabaret nach der Region Cabardès benannt ist. 1223 wurde Cabaret Sitz des katharischen Bistums Carcassès und beherbergte den katharischen Bischof von Carcassonne. Das von der Krone nach der Aufgabe der alten Burgdörfer gegründete Dorf Rivière wurde während der Französischen Revolution in Lastours umbenannt.
Du kannst die Ruinen auf eigene Faust erkunden oder mit einem Führer gehen, um mehr über die Anlage zu erfahren. Der Weg hinauf ist steil, aber die Aussicht vom Grat ist weithin sichtbar.
Der Name Lastours stammt aus dem Okzitanischen „Las Tors“, „die Türme“. Bis zur Französischen Revolution hieß der Ort Rivière; als Lastours umbenannt, gab er den Ruinen seinen Namen. Die vier Burgen heißen Cabaret, Tour Régine, Surdespine und Quertinheux.
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