Île Madame, Gezeiteninsel in Port-des-Barques, Frankreich.
Île Madame ist die kleinste Insel der Charente-Maritime und verbindet sich mit dem Festland durch einen natürlichen Weg namens Passe aux Boeufs, der nur bei Niedrigwasser begehbar ist. Die sandige Landschaft wird bei Flut von Wasser überschwemmt und bietet einen wechselnden Charakter je nach Gezeitenstand.
Im Jahr 1794 diente die Insel als Gefängnis für über 250 katholische Priester während der antikirchlichen Verfolgung der Französischen Revolution. Viele von ihnen starben dort, und ihre Geschichte ist heute ein wichtiges Andenken an diese dunkle Periode.
Der Ort trägt den Namen der Göttin des Meeres und zieht jedes Jahr im August Pilger an, die sich am Denkmal Croix aux Galets versammeln. Die Feier erinnert an die Priester, deren Schicksal mit diesem Ort verbunden ist und die Menschen hier bis heute beschäftigt.
Besucher sollten vor dem Besuch die Gezeitentafeln überprüfen, denn der Weg zur Insel ist nur bei Niedrigwasser begehbar und wird bei Flut von Wasser bedeckt. Es ist ratsam, genug Zeit einzuplanen und sich über die genauen Gezeitenzeiten zu informieren, um sicher übersetzen zu können.
Auf der Insel betreibt man eine Aquakultur-Farm, wo Besucher die Techniken der Salzgewinnung und Austernzucht kennenlernen können. Man kann dort auch lokale Produkte kosten und verstehen, wie das Leben auf der Insel heute mit dem Meer verbunden ist.
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