Stade Charléty, Sportkomplex im 13. Arrondissement, Frankreich.
Stade Charléty ist ein Sportkomplex mit einem Rasenspielfeld in der Mitte, umgeben von einer modernen Leichtathletik-Laufbahn mit acht Spuren und mit Platz für etwa 20.000 Zuschauer auf mehrstöckigen Tribünen. Das Layout ermöglicht verschiedene Sportveranstaltungen und wird regelmäßig für Wettkämpfe und große Zusammenkünfte genutzt.
Das Stadion wurde 1939 von Architekt Bernard Zehrfuss entworfen und eröffnet, wobei es zunächst als Wettkampfstätte für Leichtathletik und Fußball diente. Eine umfangreiche Modernisierung in den 1990er Jahren gab dem Gelände ein zeitgenössisches Erscheinungsbild und erweiterte seine Nutzungsmöglichkeiten.
Das Stadion war während der Studentenproteste von 1968 Schauplatz großer Versammlungen und ist heute ein Ort, wo Pariser sich zu Sportevents und kulturellen Aktivitäten treffen. Die Atmosphäre bei Veranstaltungen spiegelt die Bedeutung des Ortes als lebendiger Teil des Quartiers wider.
Das Stadion ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, mit einer RER-Station in der Nähe und einer Straßenbahn, die direkt dorthin fährt. Besucher sollten die Zugangswege frühzeitig erkunden, um die richtige Eingangsöffnung für die geplante Veranstaltung zu finden.
Unter dem Hauptstadion verbirgt sich eine moderne Sporthalle, die Heimat des professionellen Volleyballteams Paris Volley und Austragungsort wichtiger nationaler Turniere. Diese unterirdische Anlage funktioniert völlig unabhängig und ermöglicht gleichzeitige Events oberirdisch und in der Tiefe.
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