Sauve, französische Gemeinde
Sauve ist eine kleine mittelalterliche Stadt in der Nähe des Vidourle-Flusses im südfranzösischen Gard-Gebiet. Die Stadt erhebt sich auf einer Anhöhe mit engen gepflasterten Gassen, Steinhäusern und Bögen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, die durch schmale Wege und Treppen miteinander verbunden sind.
Sauve entwickelte sich ab dem Mittelalter zu einem befestigten Handelsort und besaß ab dem 11. Jahrhundert das seltene Recht, Münzen zu prägen. Die Stadt wurde durch Stadtmauern und Türme geschützt, die sich über Jahrhunderte erhielten, während sie verschiedene Herrscher und die Konflikte der Religionskriege erlebte.
Sauve ist als Stadt der Künste und Handwerk bekannt, wo sich Künstler und Handwerker in zahlreichen Ateliers niederlassen. Die traditionelle Herstellung von Holzgabeln aus Micocoulier-Holz prägt seit dem 12. Jahrhundert das kulturelle Selbstverständnis der Stadt.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die gepflasterten Gassen und Treppen Wanderungen durch den Kern erfordern. Planen Sie ausreichend Zeit ein, um die enge Bebauung langsam zu durchqueren, und nutzen Sie markierte Wege wie den Mittelalterlichen Pfad oder den Künstler-Rundgang zur Orientierung.
Eine unterirdische Quelle namens Les Sources fließt acht Kilometer unter der Erde, bevor sie unter den Stadtmauern an der Oberfläche wieder auftaucht und den Vidourle-Fluss speist. Dieses verborgene hydrologische Phänomen ist selten zu sehen und zeigt die geologische Besonderheit des Ortes.
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