Flaine, Skistation im Grand Massif, Frankreich
Flaine ist ein Skiort in etwa 1600 Metern Höhe mit markanten Betonbauten, die der Architekt Marcel Breuer entworfen hat, im Gebiet des Grand Massif. Die Anlage verteilt sich auf mehrere Ebenen und wird durch orangefarbene Schrägaufzüge verbunden, die verschiedene Zonen miteinander verbinden.
Der Ort wurde 1968 von Éric Boissonnas gegründet und führte damals innovativ Stadtgas, Kabelfernsehen und Schneekanonen in französischen Alpenorten ein. Diese technischen Neuerungen machten es zu einem Pionier für modernere Skigebiete in der Region.
Das Gelände funktioniert wie ein Kunstmuseum im Freien, wo Sie Werke von Jean Dubuffet, Pablo Picasso und Victor Vasarely an verschiedenen Ecken der Betonbauten entdecken. Diese Kunstinstallationen sind direkt in den Alltag der Besucher integriert und schaffen eine ungewöhnliche Verbindung zwischen Kunstbetrachtung und Winteraktivitäten.
Die Zugänglichkeit zwischen den verschiedenen Bereichen ist einfach, danke den Aufzügen, die auch Menschen mit Mobilitätsproblemen unterstützen. Planen Sie Zeit für die Orientierung ein, da die vertikale Struktur anfangs verwirrend sein kann, besonders wenn die Sicht durch Schneefall beeinträchtigt ist.
Die Kapelle, die nach einem Entwurf von Marcel Breuer gebaut wurde, fällt durch ihre Schmetterlingsform auf und verzichtet völlig auf rechte Winkel. Dieses ungewöhnliche Design macht sie zu einem überraschenden Denkmal in der sonst geometrisch strengen Architektur der Anlage.
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