Place Pigalle, Platz im Quartier Saint-Georges, Paris, Frankreich
Die Place Pigalle ist ein kleiner Platz im 9. Arrondissement von Paris, im Quartier Saint-Georges, am Fuß des Montmartre-Hügels. Er bildet einen Knotenpunkt, an dem sich mehrere belebte Straßen treffen, und ist von alten Gebäuden mit Cafés, Bars und Geschäften umgeben.
Ursprünglich hieß der Platz Place de la Barrière-Montmartre, da er sich in der Nähe eines alten Stadttores befand, bevor er in der Mitte des 19. Jahrhunderts umbenannt wurde. Im Jahr 1871, während der Pariser Kommune, wurde General Clément Thomas in der Nähe erkannt und kurz darauf hingerichtet.
Der Name des Platzes geht auf den Bildhauer Jean-Baptiste Pigalle zurück, der im 18. Jahrhundert lebte und wirkte. In den umliegenden Straßen, besonders entlang der Rue des Martyrs, findet man heute Cafés, Boutiquen und Lebensmittelläden, die das Alltagsleben des Viertels widerspiegeln.
Der Platz ist direkt über die Metrostation Pigalle erreichbar, die von den Linien 2 und 12 bedient wird. Von dort aus kann man zu Fuß Richtung Montmartre bergauf oder zu den Geschäften und Restaurants der umliegenden Straßen bergab gehen.
Das Viertel rund um den Platz war in den 1940er Jahren bei alliierten Soldaten als Pig Alley bekannt, ein Spitzname, der auf die damalige Nachtlebensszene anspielte. Dieser Ruf hat sich heute fast vollständig gewandelt: Das Gebiet ist nun für seine Restaurants, Cafés und unabhängigen Läden bekannt.
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