Pont de Bornègre, Steinbogenbrücke nahe Saint-Maximin, Frankreich
Die Pont de Bornègre ist eine steinerne Bogenbrücke mit drei Segmentbögen, die sich über eine Schlucht mit zeitweiligem Bachfluss erstreckt. Der Bau zeigt durchgehend bearbeitete Steinkeilsteine, wobei zwei der Bögen heute von Sedimenten bedeckt sind und nur der mittlere Bogen noch zu sehen ist.
Die Brücke wurde in römischer Zeit errichtet und gehörte zum 50 Kilometer langen Aquäduktsystem von Nîmes. Sie war ein wichtiger Übergang im Wasserleitungsnetz, das Tausende Jahre lang Wasser in die antike Stadt transportierte.
Die Brücke enthält nummerierte Steinblöcke, die die Präzision römischer Bauweisen in antiker Infrastruktur demonstrieren.
Der Ort ist zu Fuß über lokale Wanderwege erreichbar, wobei das Terrain bergig und teils verwachsen ist. Es ist ratsam, festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitzunehmen, da der Weg schattig und in den warmen Monaten trocken sein kann.
Die Brückenpfeiler haben dreieckige Strömungsbrecher auf der Stromaufseite und rechteckige Verstärkungen auf der Stromabseite, die extreme Hochwasserereignisse abfangen sollten. Diese asymmetrische Konstruktion zeigt, dass römische Ingenieure bewusst mit Wasserkräften umgingen und ihre Bauwerke entsprechend gestalteten.
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