Ste-Marie des Batignolles, Neoklassizistische Kirche im 17. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Die église Sainte-Marie des Batignolles ist eine neoklassizistische Kirche im 17. Arrondissement von Paris, mit einer Fassade aus vier dorischen Säulen, die ein dreieckiges Giebelfeld tragen. Das Innere ist nach den Proportionen einer antiken römischen Basilika gestaltet und folgt einem klaren, symmetrischen Grundriss.
Der Bau begann 1829 als kleine Kapelle, um die Bevölkerung des damals noch eigenständigen Dorfes Batignolles zu versorgen, und wurde bis 1851 zu einer vollständigen Pfarrkirche ausgebaut. Diese Erweiterung folgte dem raschen Wachstum des Viertels, bevor es 1860 in die Stadt Paris eingemeindet wurde.
Die Buntglasfenster der Kirche wurden 1853 vom Glasmaler Émile Thibaud geschaffen und zeigen biblische Szenen in lebhaften Farben. Wenn das Licht durch sie fällt, erhellen sie das Innere auf eine Weise, die man sofort bemerkt.
Die Kirche liegt am Place du Docteur Félix Lobligeois und ist zu Fuß von mehreren Metrostationen aus gut erreichbar. Sie ist täglich geöffnet, sodass man das Innere außerhalb der Gottesdienstzeiten ruhig besichtigen kann.
Anders als die meisten Pariser Kirchen hat dieses Gebäude keinen Glockenturm, was seiner Silhouette ein ungewöhnlich flaches und massives Aussehen verleiht. Dieses Detail fällt sofort auf, wenn man den Platz betritt und das Gebäude zum ersten Mal sieht.
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