Somain, französische Gemeinde
Somain ist ein kleines Dorf in Nordfrankreich, das Teil der Region Douai ist und ein ruhiges Erscheinungsbild mit alten Ziegelhäusern und einfachen Straßen hat. Die Stadt zeigt Spuren ihrer industriellen Vergangenheit durch alte Minenzeichen und Überreste, die beim Erkunden des Ortes sichtbar werden.
Der Kohleabbau prägte Somain ab dem 19. Jahrhundert und machte es zu einem wichtigen Arbeiterzentrum mit mehreren Minen, darunter die große Saint-Louis-Mine, die um 1910 eröffnet wurde. Nach dem Schließen der Minen verlagerte sich die Stadt schrittweise auf andere Industrien wie Ziegeleien und später auf Handel und lokale Entwicklung.
Somain trägt stolz seine Bergbauvergangenheit weiter. Die Corons, einfache Arbeiterhäuser die dicht beieinander stehen, prägen noch heute das Stadtbild und erzählen von der Zusammengehörigkeit der Minerfamilien.
Somain lässt sich leicht mit dem Auto erkunden und liegt in der Nähe größerer Städte wie Arras, Lille und Cambrai, von denen aus kurze Fahrten möglich sind. Die Stadt hat lokale Märkte, Cafés und Parks, die frei zugänglich sind und zum Spaziergang durch die Straßen einladen.
Somain hat eine Städtepartnerschaft mit einer italienischen Stadt, was einen wertvollen kulturellen Austausch in diese kleine französische Gemeinde bringt. Diese Verbindung ist ein überraschender Aspekt, der die lokale Kultur auf subtile Weise bereichert und internationale Freundschaften pflegt.
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