Salles-la-Source, Gemeinde im Aveyron, Südfrankreich
Salles-la-Source ist eine französische Gemeinde im Département Aveyron, zwischen Rodez und Conques gelegen. Das Dorf gruppiert sich um eine natürliche Quelle, aus der ein unterirdischer Fluss ans Tageslicht tritt und direkt durch den Ortskern fließt.
Das Dorf entstand rund um die Quelle, die den Bewohnern Wasser lieferte und die ersten Gebäude, darunter die romanische Kirche Saint-Paul, anzog. Im 19. Jahrhundert entstanden Mühlen und eine Wollfabrik entlang der Wasserläufe, die das wirtschaftliche Leben der Gemeinde prägten.
Das Dorf ist in drei übereinanderliegende Ebenen aufgebaut: Le Bourg, Saint-Laurent und Salles-le-Haut, die durch enge gewundene Wege verbunden sind. Entlang dieser Wege stehen Häuser aus dem 19. Jahrhundert mit Holz- und Steinfassaden, die dem Ort seinen heutigen Charakter verleihen.
Das Dorf ist am bequemsten mit dem Auto zu erreichen, da die Straßen durch Felder und Hügel führen und wenig befahren sind. Vor Ort lohnt es sich, bequeme Schuhe zu tragen, da die drei Ebenen des Dorfes durch steile und enge Wege verbunden sind.
Die ehemalige Wollfabrik aus dem 19. Jahrhundert, die heute als Museum genutzt wird, hat die Form eines umgekehrten Schiffsrumpfes, was sie von außen sofort erkennbar macht. Im Inneren zeigt eine rekonstruierte Spinnerei, wie die Arbeit damals aussah, und man kann originale Werkzeuge und Geräte aus dem ländlichen Alltag besichtigen.
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