La Trinité, Neurenaissancekirche im 9. Arrondissement, Frankreich.
Die Église de la Sainte-Trinité ist eine Kirche im Renaissance-Revival-Stil, die sich über 90 Meter erstreckt und mit einem 65 Meter hohen Glockenturm ein beeindruckendes Stadtbild prägt. Das Äußere zeigt aufwendige Skulpturen und ornamentale Verzierungen, die den Reichtum der damaligen Architektur widerspiegeln.
Die Kirche wurde zwischen 1861 und 1867 unter der Herrschaft von Napoleon III. erbaut, als Teil seiner Pläne zur Umgestaltung von Paris. Der Architekt Théodore Ballu leitete das Projekt und prägte damit die damalige Stadtentwicklung.
Die Kirche ist ein Ort der Musiktraditionen, wo verschiedene Organisten an der großen Orgel gespielt haben. Der Klang dieses Instruments prägt bis heute die religiösen Feierlichkeiten und Konzerte im Inneren.
Die Kirche befindet sich in der rue de la Trinité, ganz in der Nähe des Platzes place d'Estienne d'Orves und ist leicht mit der U-Bahn-Station Trinité erreichbar. Das Innere bietet ausreichend Platz zum Erkunden, und die Akustik macht es zu einem angenehmen Ort für Konzerte und religiöse Veranstaltungen.
Während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 bis 1871 wurde die Kirche in ein Krankenhaus umgewandelt, wo verwundete Menschen versorgt wurden. Die großen Räume und die Heizanlage machten sie zu einem geeigneten Ort für medizinische Versorgung in Zeiten der Not.
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