Lac de Gérardmer, Gletschersee in den Vogesen, Frankreich
Der Gérardmer-See liegt in den Vogesen auf einer Höhe von 660 Metern und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 115 Hektar. An seinen tiefsten Stellen erreicht er Tiefen von etwa 38 Metern und bietet ruhiges Wasser, das von bewaldeten Ufern umgeben ist.
Der See entstand während der letzten Eiszeit durch Gletschererosion, die eine natürliche Mulde in der Berglandschaft ausgeschliffen hat. Diese geologische Bildung prägt die Landschaft seit Jahrtausenden.
Der See ist ein Treffpunkt für die Gemeinde, besonders während der wärmeren Monate, wenn Wassersportveranstaltungen und lokale Feste stattfinden. Menschen nutzen ihn zum Schwimmen, Segeln und für Picknicks in den umliegenden Parks und Grünflächen.
Ein markierter Wanderweg führt rund um den See herum und bietet verschiedene Punkte zum Einstieg und Pausieren. Schwimmzonen sind im Sommer verfügbar, und viele Bereiche sind leicht zugänglich mit Parkplätzen und Rastplätzen entlang des Weges.
In den tiefsten Bereichen des Sees herrscht ganzjährig eine sehr niedrige Temperatur, die besondere Fischarten unterstützt. Diese kalten Zonen sind einer der Gründe, warum das Wasser so erfrischend wirkt und bestimmte Ökosysteme bewahrt.
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