Jastres-nord, Archäologische Stätte in Lussas, Frankreich.
Jastres-Nord ist ein befestigtes Dorf aus alter Zeit auf einem Hügel zwischen 290 und 320 Metern Höhe, das sich über ein großes Gebiet erstreckt. Die Reste zeigen starke Steinmauern und mehrere Wachttürme, die die Siedlung schützten.
Die Siedlung wurde in drei verschiedenen Bauphasen errichtet, die etwa 130 v.Chr. begannen und sich über Jahrhunderte erstreckten. Das Gebäude wurde letztendlich in der späten ersten Jahrhunderten v.Chr. mit besonders dicken Mauern stark befestigt.
Die an diesem Ort gefundenen Münzen zeigen Verbindungen zu fernen Regionen: Einige stammen aus der Hafenstadt am Meer, andere aus entfernteren keltischen Gebieten. Diese Funde erzählen von Handel und Austausch zwischen verschiedenen Völkern.
Die Ruinen können besucht werden und bieten einen guten Blick auf alte Bautechniken und Befestigungsstrukturen. Es ist am besten, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände uneben ist und die Wege nicht alle gepflastert sind.
Bei Ausgrabungen wurden 160 Metallgegenstände gefunden, die zeigen, dass es hier einmal ein großes hölzernes Tor gab. Dieses Tor war so wertvoll und gut bewacht, dass es später durch ein Brand zerstört wurde.
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