Peyreleau, Gemeinde in Südfrankreich
Peyreleau ist eine kleine Gemeinde in Südfrankreich, am Zusammenfluss des Tarn und der Jonte gelegen, unweit der Gorges du Tarn. Die engen Gassen führen an alten Steinhäusern mit roten Ziegeldächern vorbei, und ein markanter Kalksteinfelsen überragt unmittelbar das Dorf.
Peyreleau war einst ein Durchgangsort für Reisende, die durch die Schlucht zogen, und der Kalksteinfels über dem Dorf diente als natürlicher Beobachtungspunkt und Zufluchtsort. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden hier ein Schloss, eine Templeranlage und weitere Bauten, von denen heute noch Ruinen erhalten sind.
Der Name Peyreleau leitet sich von alten Wörtern für 'Stein' und 'Ort' ab, was gut zur felsigen Umgebung passt. Im Sommer finden kleine Märkte statt, auf denen Einheimische frische Produkte, Backwaren und Handarbeiten anbieten.
Das Dorf ist am besten mit dem Auto zu erreichen, wobei die Straßen durch die umliegende Landschaft führen, und Parkmöglichkeiten sind in der Nähe vorhanden. Einmal angekommen, lässt sich alles gut zu Fuß erkunden, da die Wege durch das Dorf natürlich und ohne Eile begehbar sind.
Eine lokale Legende erzählt von einem Mann namens Jean Grin, dem sogenannten 'Oger von Malbouche', der in der Wildnis rund um das Dorf gelebt haben soll und bis heute Teil der mündlichen Überlieferung ist. Ob er wirklich existierte oder eine Erfindung war, lässt sich nicht mehr sagen.
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