Paris Gare Montparnasse, Hochgeschwindigkeitsbahnhof in den Bezirken 14 und 15, Frankreich
Gare Montparnasse ist ein Hochgeschwindigkeitsbahnhof in den 14. und 15. Arrondissements von Paris, Frankreich, mit 28 Bahnsteigen für Regional- und Fernverkehrszüge Richtung Westen. Die Anlage verteilt sich über mehrere Stockwerke und trennt die Abfahrtsebene von den Ankunftsbereichen durch breite Treppen und Rolltreppen.
Die erste Anlage entstand 1840 als westlicher Endpunkt der Eisenbahnlinie nach Versailles. Ein Neubau in den 1960er Jahren ersetzte den alten Kopfbahnhof und verband die Gleise mit dem wachsenden TGV-Netz der 1980er Jahre.
Der Name stammt vom nahen Mont Parnasse, einem früheren Künstlerviertel, das heute durch die Gleise und Bürotürme ersetzt wurde. Die Reisenden nutzen täglich die Geschäfte und Cafés in der oberirdischen Halle, die sich wie eine kleine Einkaufsstraße anfühlt.
Die Abfahrtshalle liegt im zweiten Stockwerk und die meisten TGV-Züge fahren von den Gleisen 1 bis 9 ab. Informationstafeln und Wegweiser führen zu den Regionalzügen und zur Metrostation unter der Haupthalle.
Die Taxistände befinden sich direkt über den Bahnsteigen auf einer eigenen Ebene, was das Umsteigen zwischen Zug und Straße erleichtert. Diese Lösung entstand aus Platzmangel und gehört zu den seltenen vertikalen Verkehrskonzepten in Europa.
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