Lac de Nino, Gletschersee in Haute-Corse, Frankreich.
Der Lac de Nino ist ein Gletschersee in den korsischen Bergen auf etwa 1.743 Metern Höhe, der etwa 0,065 Quadratkilometer groß ist und maximal 12 Meter tief wird. Das Wasser liegt in einem Hochtal, das von grünen Wiesen umgeben ist, die von kleinen Wasserlöchern durchzogen sind.
Der See wurde während der Eiszeiten gebildet, als Gletscher die Berglandschaft sculpt und das Becken zwischen den Gemeinden Casamaccioli und Corte ausspülten. Diese geologische Formation ist Teil der langfristigen Veränderungen, die die korsischen Berge geprägt haben.
Hirten nutzen die Wiesen rund um den See traditionell als Weideland für ihre Herden, wo Wildpferde frei zwischen den charakteristischen Pozzinen grasen. Diese Art der Landnutzung hat die Landschaft über Generationen hinweg geprägt.
Der See ist von mehreren Wanderrouten erreichbar, unter anderem vom berühmten Fernwanderweg GR20 aus, und der Hauptzugang führt über den Vergio-Bergpass. Die beste Zeit zum Besuchen ist während der wärmeren Monate, wenn der Weg leicht passierbar und die Wiesen grün sind.
Das Wasser ist von einem Mosaik aus kleinen quadratischen Wiesen umgeben, die durch wassergefüllte Löcher unterbrochen sind und als Pozzinen bekannt sind. Dieses einzigartige Muster entsteht durch die Bewegung von Wasser und Eis über die Jahrhunderte hinweg.
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