Villeneuve-le-Roi, französische Gemeinde
Villeneuve-le-Roi ist eine kleine Stadt in der Region Île-de-France, die sich an der Seine erstreckt, etwa 15 Kilometer östlich von Paris. Das Gemeindegebiet umfasst Wohnviertel mit traditionellen Häusern, mehrere Parks und Grünflächen sowie einen großen Teil des Flughafens Paris-Orly.
Die erste bekannte Struktur, die Kirche Saint-Pierre Saint-Paul, wurde im 12. Jahrhundert errichtet, aber der Standort war bereits seit dem 5. oder 6. Jahrhundert bewohnt. Der Neolithkern Menhir de la Pierre-Fitte zeigt, dass Menschen diese Gegend schon vor Tausenden von Jahren nutzten.
Der Ort trägt einen Namen, der auf seine Lage bezogen ist: "Villeneuve" bedeutet Neudorf, was auf eine Siedlung hinweist, die sich hier entwickelt hat. Heute sieht man überall im Stadtzentrum traditionelle Häuser mit einfachen Fassaden und kleinen Gärten, die das alltägliche Leben widerspiegeln.
Der Ort ist leicht mit der RER C-Bahn von Paris aus zu erreichen, die direkt zur Station Villeneuve-le-Roi fährt. Hotels in der Nähe des Flughafens bieten gute Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher, die die Region erkunden möchten.
Ein faszinierender Fund ist der Menhir de la Pierre-Fitte, ein neolithischer Stein, der heute im Park steht und etwa 1,5 bis 2,8 Meter hoch ist. Das Steinwerk wurde 1889 unter Schutz gestellt und in den 1960er Jahren an seinen heutigen Standort verlegt, wodurch es zu einem sichtbaren Beweis der frühen menschlichen Besiedlung der Gegend wurde.
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