Port Royal des Champs, Zisterzienserinnenkloster in Frankreich
Port-Royal-des-Champs war ein Kloster der Zisterzienserinnen in Magny-les-Hameaux, das Nonnen beherbergte, die sich dem gottgeweihten Leben widmeten. Die Anlage umfasste Gebetshallen, Wohnräume und Wirtschaftsgebäude, die nach den strengen Regeln des Ordens strukturiert waren.
Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet und wuchs zu einer einflussreichen religiösen Gemeinschaft heran. Im 17. Jahrhundert wurde es mit der jansenistischen Bewegung verbunden, was später zu seiner Unterdrückung durch königliche Behörden führte.
Der Ort war ein Zentrum für gelehrte Frauen und Denkerinnen, die sich hier mit Theologie und Philosophie beschäftigten. Die wenigen erhaltenen Mauern zeigen noch heute die Spuren einer Gemeinschaft, die bewusst dem weltlichen Leben den Rücken gekehrt hatte.
Der Ort ist heute für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und kann nur von außen besichtigt werden. Besucher sollten beachten, dass nur fragmentarische Ruinen übrig sind, die über das Grundstück verteilt sind.
Die Nonnen hier waren bekannt dafür, französische Literatur und Philosophie zu fördern, was für ihre Zeit ungewöhnlich war. Ihre Intellektuellen-Zirkel zogen Gelehrte an und machten das Kloster zu einem wichtigen Treffpunkt für Gedankenaustausch.
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