Saint-Fargeau, französische Gemeinde
Saint-Fargeau ist ein kleiner Ort in der Yonne in Burgund mit mittelalterlichen Steingebäuden und engen Gassen, die ein ruhiges Gefühl vermitteln. Das Schloss, das aus rosa Ziegeln gebaut ist, steht auf einem Hügel über dem Ort und zeigt dicke Mauern, hohe Türme und große Tore, während die Kirche Saint-Ferreol mit ihrem großen Rosettenfenster im Ortszentrum steht.
Der Ort wurde bereits zur Römerzeit besiedelt, wie Schmuckfunde bei der Kirche belegen, und entwickelte sich im Mittelalter um ein Schloss, das im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Das Schloss wurde dann im 15. und 17. Jahrhundert erweitert und diente Adligen wie Jacques Coeur, einem wohlhabenden Kaufmann, sowie einer Cousine von Ludwig XIV., die hier als Herzogin von Saint-Fargeau exiliert wurde.
Der Ort trägt den Namen des heiligen Fargeau und ist eng mit lokalen Traditionen verbunden, die sich in wöchentlichen Märkten und Festivals zeigen. Besucher können heute noch die einfachen Gewohnheiten der Einwohner beobachten, wenn sie durch die engen Gassen spazieren und an den Markttagen das Leben auf dem Platz miterleben.
Die meisten Attraktionen liegen nah beieinander und sind leicht zu Fuß erreichbar, was den Ort ideal für Besucher macht, die einen gemächlichen Spaziergang bevorzugen. Nutzen Sie wöchentliche Markttage, um das echte lokale Leben zu erleben, oder planen Sie einen Besuch des Schlosses, das an den meisten Tagen zugänglich ist und manchmal abendliche Führungen mit Kerzen anbietet.
Jeanne d'Arc reiste hier zweimal vorbei, wenn sie zu und von ihren Schlachten unterwegs war, was dem Ort eine stille Verbindung zu dieser berühmten Figur der französischen Geschichte gibt. Die Initialen der exilierten Herzogin sind noch heute über der Haupttür des Schlosses sichtbar und erinnern an die Zeit, als sie hier lebte.
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