Vitry-le-François, Verwaltungszentrum in Marne, Frankreich
Vitry-le-François ist eine Stadt in der französischen Region Marne, die sich an der Mündung der Marne in den Marne-Rhein-Kanal befindet. Die Stadt funktioniert als wichtiger Transportknoten und verbindet verschiedene Verkehrswege miteinander.
König Franz I. ordnete 1545 die Gründung dieser Stadt an, nachdem das alte Vitry-en-Perthois zwei Jahre zuvor während des Krieges zerstört worden war. Der König wollte damit eine neue Siedlung an strategischer Position errichten.
Die Kirche Notre-Dame prägt das Stadtbild mit ihrer Architektur aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt im Inneren zahlreiche Denkmäler und Kunstwerke aus späteren Epochen. Besucher können hier die künstlerische Entwicklung des Ortes durch verschiedene Kunstperioden hinweg nachvollziehen.
Der ehemalige Konvent der Récollets beherbergt heute verschiedene Dienste einschließlich der Stadtverwaltung, des Gerichts, der Bibliothek und eines Museums zur Ortsgeschichte. Diese zentrale Anlage ist ein guter Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden und Informationen zu erhalten.
Während des Ersten Weltkriegs befand sich das Hauptquartier des französischen Generals Joffre auf der Place Royer-Collard. Dieser Platz ist heute ein stilles Zeugnis der militärischen Rolle der Stadt in einer großen Schlacht.
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