Marnes-la-Coquette, Verwaltungsgemeinde in Hauts-de-Seine, Frankreich.
Marnes-la-Coquette ist eine Gemeinde im Departement Hauts-de-Seine, westlich von Paris gelegen und vom Wald von Fausses-Reposes umgeben. Ruhige Wohnstraßen schlängeln sich über sanfte Hügel und führen zu einzelnen Häusern mit Gärten, die zwischen den Bäumen verstreut liegen.
Der Ort entstand im späten 12. Jahrhundert, als Bischof Eudes de Sully ein Dorf in seinem Waldbesitz gründete und ihm einen Namen nach den örtlichen Mergellagerstätten gab. Im 19. Jahrhundert ließ Napoleon III. die Ortschaft durch den Bau der Kirche für seine Ehefrau erneuern.
Die Kirche der Heiligen Eugénie aus dem 19. Jahrhundert erhebt sich im Ortskern und trägt den Namen der Kaiserin, für die sie ursprünglich erbaut wurde. Ihre Position auf dem Hügel macht sie zum natürlichen Mittelpunkt für Bewohner, die sich hier zu Festen oder Gottesdiensten versammeln.
Die Gemeindeverwaltung befindet sich zentral in der Rue Georges et Xavier Schlumberger und bietet Auskunft über öffentliche Einrichtungen und lokale Dienste. Die umliegenden Waldwege eignen sich für Spaziergänge und lassen sich vom Ortskern aus zu Fuß erreichen.
Louis Pasteur erhielt hier nach seinem Erfolg mit dem Tollwutimpfstoff im Jahr 1885 ein Grundstück für wissenschaftliche Arbeiten geschenkt. Diese Verbindung zur frühen Mikrobiologie blieb Teil der örtlichen Erinnerung, obwohl heute nur noch wenige Spuren davon sichtbar sind.
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