Paray-le-Monial, Wallfahrtsort in Saône-et-Loire, Frankreich
Paray-le-Monial ist eine kleine Stadt in Saône-et-Loire, Burgund, die für ihre romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert mit fein gemeißelten Steinelementen bekannt ist. Daneben steht ein Kloster mit Kreuzgängen und Gärten, während mehrere Kapellen und das Hiéron-Museum mit religiösen Artefakten das Zentrum vervollständigen.
Ein Benediktinerpriorat nahm im Jahr 973 seine Tätigkeit auf, gegründet vom Grafen Lambert von Chalon, und blieb bis 1789 die treibende Kraft des Ortes. Eine Reihe von Erscheinungen einer jungen Nonne zwischen 1673 und 1675 verwandelte das Kloster in ein Ziel für Gläubige aus ganz Frankreich.
Der Ort zieht das ganze Jahr über Pilger an, die in Gruppen ankommen, um an Gottesdiensten teilzunehmen, Kerzen anzuzünden und durch die Straßen zu den Stätten zu gehen, die mit den Visionen aus dem 17. Jahrhundert verbunden sind. An stillen Tagen kann man Gläubige beobachten, die entlang des Flusses spazieren oder in den kleineren Kapellen beten, wo eine ruhige Hingabe die Atmosphäre prägt.
Religiöse Veranstaltungen finden regelmäßig statt, daher sollte man sich vorab über größere Versammlungen informieren, um Menschenmengen zu vermeiden. Die Unterkunftsoptionen reichen von Gästehäusern im Klosterstil bis hin zu kleinen Hotels, wobei eine Vorausbuchung in den Sommermonaten empfohlen wird.
Der Name der Stadt leitet sich von den Mönchen ab, die einst das Gebiet kontrollierten, was ihre jahrhundertelange religiöse Identität widerspiegelt. Besucher bemerken oft, dass lokale Geschäfte und Cafés früh schließen, da sich das Leben nach dem Rhythmus der Gottesdienste richtet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.