Nonza, französische Gemeinde
Nonza ist ein kleines Dorf, das auf einer Klippe an der Westküste von Cap Corse liegt und sich an steilen Hängen an den Felsrand klammert. Das Dorf beherbergt die orange gefärbte Kirche Sainte-Julie aus dem 16. Jahrhundert, eine Kapelle, einen Wachturm aus dem 18. Jahrhundert auf einem Hügel sowie eine lange, dunkle Strände mit Kielbetten aus mineralischen Rückständen.
Nonza gehört zu den ältesten Dörfern Korsikas und hat Wurzeln, die bis ins prähistorische Zeitalter zurückreichen, wie Höhlenmalereien aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. belegen. Das Dorf war ein wichtiges religiöses Zentrum und spielte später eine bedeutende Rolle während der französischen Eroberung unter der Führung von Pascal Paoli.
Der Name der Kapelle Santa-Croce und die Kirche Sainte-Julie prägen das religiöse Gesicht des Dorfes, das seit Jahrhunderten ein Wallfahrtsort ist. Die engen Gassen und alten Steinhäuser spiegeln die einfache Lebensweise wider, die Besucher noch heute beim Spaziergang erleben können.
Das Dorf liegt auf einem steilen Hügel, daher ist das Parken schwierig und Besucher sollten ihr Auto oben an der Straße abstellen und zu Fuß hinuntergehen. Der Weg zum Strand dauert etwa 10 Minuten und erfordert das Absteigen von etwa 150 Stufen, die Besucher sollten also bequeme Schuhe tragen.
Die schwarze Farbe des Strandes stammt von Asbestrückständen einer alten, längst geschlossenen Mine, was das Ufer optisch ungewöhnlich macht. Besucher hinterlassen häufig Botschaften und Zeichnungen mit weißen Steinen auf der dunklen Sandfläche, die von oben vom Wachturm aus sichtbar sind.
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