Gare de Vittel, Bahnhof und historisches Denkmal in Vittel, Frankreich.
Gare de Vittel ist ein denkmalgeschützter Bahnhof in einem Kurort in den französischen Vogesen. Das historische Gebäude liegt auf 344 Metern Höhe und verbindet die lokale Gemeinde mit Zügen zum Osten Frankreichs.
Das heutige Empfangsgebäude wurde 1926 nach Plänen des Ingenieurs M. Burnaut errichtet und ersetzte einen früheren Bahnhof des Standardtyps „Est“. Seine Fassaden, Dächer, Vordächer und Innenräume einschließlich der Halle stehen seit dem 22. November 1990 im Zusatzinventar der Monuments historiques. Der ursprüngliche Bau hatte einen Mittelteil mit drei Öffnungen unter einem Satteldach, flankiert von zwei niedrigen Flügeln mit je vier Achsen, sowie einen später links angefügten dreiachsigen Anbau.
Ein Teil des Empfangsgebäudes beherbergt das Tourismusbüro von Vittel, gekennzeichnet durch eine weiße Tafel neben dem SNCF-Schild. Der TGV-Sud-Est-Triebzug 75 wurde am 23. Juni 1990 auf den Namen „Vittel“ getauft. Seit April 2019 lässt die Verbindung Paris–Vittel den 2002 eingestellten „train des Eaux“ wieder aufleben.
Der Bahnhof bleibt teilweise in Betrieb und bietet Zugverbindungen in die Umgebung an. Besucher sollten die Fahrpläne vorab prüfen, da sich die Häufigkeit der Verbindungen je nach Wochentag unterscheidet.
Das Nebengebäude beherbergt Büros der Captrain France für Güterverkehrsbetrieb. Diese industrielle Komponente zeigt, dass der Ort auch heute noch als Logistikpunkt eine Rolle spielt.
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