Musée de l’Orangerie, Nationales Kunstmuseum im Tuileriengarten, Paris, Frankreich.
Das Musée de l'Orangerie ist ein nationales Kunstmuseum im Tuileriengarten in Paris, das impressionistische und postimpressionistische Werke auf zwei Etagen zeigt. Die Galerien erhalten ihr Licht durch große Fenster in der Decke, wodurch die Gemälde unter natürlichem Tageslicht betrachtet werden können.
Das Gebäude entstand 1852 als Gewächshaus für Orangenbäume der Tuilerien und diente später als Lagerraum und Ausstellungshalle. Monet überzeugte die französische Regierung, seine großformatigen Seerosenbilder dort dauerhaft auszustellen, woraufhin das Haus 1927 als Museum eröffnet wurde.
Der Name Orangerie stammt von der ursprünglichen Funktion des Gebäudes als Winterschutz für empfindliche Zitrusbäume der königlichen Gärten. Besucher finden heute in den beiden ovalen Sälen eine meditative Umgebung vor, in der sie von den Seerosen umgeben werden und sich auf Sitzbänken niederlassen können.
Das Museum liegt nahe beim Place de la Concorde und öffnet täglich außer dienstags von 9 bis 18 Uhr seine Türen. Der erste Sonntag im Monat ermöglicht freien Zugang für alle Besucher.
Die acht Seerosentafeln bilden einen durchgehenden Horizont ohne Anfang oder Ende und umschließen den Betrachter vollständig. Monet arbeitete fast drei Jahrzehnte an dieser Serie und schenkte sie dem französischen Staat am Tag nach dem Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs.
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