Puy de Sancy, Vulkanischer Gipfel im Zentralmassiv, Frankreich.
Der Puy de Sancy ist ein erloschener Vulkan in der Auvergne, dessen Gipfel sich 1885 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und von vier Tälern umgeben ist. Die Hänge sind mit Grasland und vulkanischem Gestein bedeckt, während der Gipfelbereich kahl und windgepeitscht wirkt.
Die vulkanische Aktivität formte den Berg über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren, bis die Eruptionen vor etwa 250000 Jahren endeten. Schon im Mittelalter nutzten Hirten die Sommerweiden an den Hängen, und religiöse Prozessionen führten Pilger zum Gipfel.
Der Name des Berges leitet sich vom lateinischen „cinctus
Ein Sessellift bringt Besucher bis auf 1780 Meter Höhe, von wo aus ein breiter Weg in etwa zwanzig Minuten zur Aussichtsplattform führt. Der Gipfel ist bei klarem Wetter gut sichtbar, doch Nebel und Wind können die Sicht erheblich einschränken.
Die Dore und die Dogne entspringen an den Berghängen und vereinigen sich wenige Kilometer weiter zur Dordogne, einem der längsten Flüsse Frankreichs. Paragleiter nutzen die Aufwinde am Gipfel regelmäßig für Flüge über die Täler.
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