Dronne, Fluss im Südwesten Frankreichs
Die Dronne ist ein Fluss im Südwesten Frankreichs, der durch die Départements Haute-Vienne, Dordogne und Charente fließt und schließlich bei Coutras in die Isle mündet. Sein Lauf wechselt zwischen offenen Abschnitten über landwirtschaftliches Gebiet und engen Kurven mit felsigen Ufern, wo sich der Fluss nah an Dörfer und alte Ortskerne schmiegt.
Die Dronne diente seit dem Mittelalter als Transportweg und ermöglichte den Güteraustausch zwischen Siedlungen entlang ihres Laufs. Viele der Burgen und Abteien, die heute noch am Flussufer stehen, wie in Brantôme oder Bourdeilles, entstanden teils aufgrund dieser strategischen Lage am Wasser.
Entlang der Dronne halten viele Menschen inne, um zu fischen oder einfach dem Wasser zuzusehen, besonders in den kleinen Dörfern, wo das Flussufer ein natürlicher Treffpunkt ist. In Brantôme etwa spiegeln sich die alten Gebäude im Wasser und erzeugen ein Bild, das sich Besuchern sofort einprägt.
Entlang des Flusslaufs gibt es mehrere Zugangspunkte, von einfachen Uferbereichen bis hin zu ausgeschilderten Wegen, sodass man verschiedene Abschnitte zu Fuß erkunden kann. Kanu- und Kajakverleih ist in mehreren Orten entlang des Flusses verfügbar, was einen anderen Blickwinkel auf die Umgebung ermöglicht.
In Brantôme umschließt die Dronne das alte Stadtzentrum auf mehreren Seiten und verwandelt es in eine Art Insel, was dem Ort den Spitznamen "Venedig des Périgord" eingebracht hat. Dieser Effekt ist kein Werk von Menschenhand, sondern das Ergebnis des natürlichen Flusslaufs, der die Felsen und den Hügel umgeht, auf dem die Abtei steht.
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