Stade Olympique Yves-du-Manoir, Mehrzweckstadion in Colombes, Frankreich
Das Yves-du-Manoir-Stadion in Colombes ist seit 1907 Sportstätte, als ein Teil der Pferderennbahn zum Stade du Matin umgebaut wurde. Das Hauptspielfeld umgibt eine 1970 verlegte Tartanbahn, die Tribünen liegen unter einer Stahlgitterkonstruktion. Für die Spiele 2024 wurde der Naturrasen durch einen blauen Kunstrasen-Hockeyplatz ersetzt; das Stadion fasst nun 15.000 Sitzplätze.
Die Anlage wird seit 1883 sportlich genutzt, als sie eine Pferderennbahn war; 1907 wurde ein Teil zum Stade du Matin. Für die Olympischen Sommerspiele 1924 wurde sie umgebaut und war deren Hauptaustragungsort; 1928 wurde sie nach dem Rugbyspieler Yves du Manoir benannt. Sie war Schauplatz des WM-Endspiels 1938 und diente im Zweiten Weltkrieg als Sammellager für deutsche und österreichische Internierte.
Das Stadion liegt in Colombes, rund zehn Kilometer nordwestlich des Pariser Zentrums; der Bahnhof Stade an der Linie Paris-Saint-Lazare–Ermont-Eaubonne wurde für die Spiele 1924 eröffnet. Der Umbau 2024 ergänzte zwei Kunstrasen-Hockeyfelder und eine Tribüne mit 1.000 Sitzplätzen; der französische Hockeyverband hat hier seinen Sitz. Das Hauptfeld besteht jetzt aus blauem Kunstrasen.
Das Stadion trägt den Namen eines französischen Rugbyspielers und hat sich in seiner langen Geschichte zu einem vielseitigen Sportplatz entwickelt. Heute finden dort regelmäßig verschiedenste Sportveranstaltungen statt, die über das traditionelle Angebot hinausgehen.
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