Ploubazlanec, französische Gemeinde
Ploubazlanec ist eine kleine Gemeinde in der Bretagne an der Küste der Côtes-d'Armor, die aus mehreren Dörfern besteht. Enge Gassen, alte Häuser und ein aktiver Hafen mit Booten prägen das Bild des Ortes, während mehrere Kapellen, Kreuze und alte Steinmonumente über die Landschaft verteilt sind.
Ploubazlanec entstand als bretonische Pfarrgemeinde und war lange Zeit durch Fischerei geprägt, besonders durch die gefährliche Kabeljausuche auf Island. Der Ort war Sitz von Adelsgeschlechtern und zeugt von einer Geschichte, die eng mit dem Meer und seinen Opfern verbunden ist.
Der Name Ploubazlanec stammt aus der bretonischen Sprache und bedeutet 'Gemeinde der Ginster', eine Pflanze, die in dieser Region wächst. Die Verbindung zur See und zum Fischfang ist tief in der Identität des Ortes verwurzelt und prägt bis heute das tägliche Leben der Bewohner.
Besucher können Wanderwege folgen, darunter den GR34-Fernwanderweg, der entlang der Küste verläuft und Zugang zu mehreren Dörfern und Häfen bietet. Das Gelände ist größtenteils flach oder leicht hügelig, ideal für gemütliche Spaziergänge in allen Jahreszeiten.
Jedes Jahr veranstalteten die Frauen des Dorfes eine stille Vigil am Ufer, um zu beobachten, ob Segelschiffe mit vermissten Fischern am Horizont erscheinen würden. Diese emotionale Tradition zeigt die tiefe Verbindung der Gemeinschaft zum Meer und die Verluste, die die gefährliche Fischerei mit sich brachte.
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