Opéra-Comique, Opernhaus in Paris, Frankreich
Das Opéra-Comique befindet sich im Gebäude der Salle Favart im 2. Pariser Arrondissement und verfügt über 1100 Sitzplätze. Der Zuschauerraum ist mit rotem Samt und vergoldeten Balkonen ausgestattet, die Bühne bietet Platz für Orchester und Sänger in wechselnden Inszenierungen.
Catherine Baron und Gautier de Saint-Edme gründeten die Einrichtung 1714 als Wandertruppe, die zunächst an verschiedenen Standorten auftrat. Die heutige Salle Favart wurde im 19. Jahrhundert nach mehreren Umzügen und Bränden als fester Sitz bezogen.
Der Name stammt von der französischen Form der komischen Oper, einem Genre, bei dem gesungene Nummern mit gesprochenen Szenen abwechseln. Besucher erleben noch heute diese Verbindung aus Schauspiel und Gesang bei den Aufführungen im Saal Favart.
Die Aufführungen finden das ganze Jahr über statt, mit einer Programmmischung aus älteren Werken und zeitgenössischen Inszenierungen. Der Eingang liegt an der Place Boieldieu, das Gebäude ist von mehreren Metrostationen aus erreichbar.
Das Haus präsentierte Uraufführungen wichtiger Werke wie Carmen von Bizet 1875 und Pelléas et Mélisande von Debussy 1902. Diese beiden Premieren erlebten zunächst gemischte Reaktionen beim Publikum, bevor sie zu Klassikern wurden.
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