Kloster Longpont, Mittelalterliche Zisterzienserabtei in Longpont, Frankreich.
Longpont Abbey ist eine Zisterzienserabtei mit Ruinen, die sich über ein Tal erstrecken und Überreste der Kirche aus dem 13. Jahrhundert sowie Kreuzganggalerien zeigen. Die Steinmauern und gotischen Bögen bilden ein zusammenhängendes Gefüge, das die ursprüngliche Größe der Anlage verdeutlicht.
Das Kloster wurde 1131 gegründet, als Bernhard von Clairvaux auf Bitte des Bischofs von Soissons hin die Anlage errichtete. Es wurde während der Französischen Revolution 1793 aufgelöst, wodurch seine Bedeutung als religiöse Institution endete.
Die Abtei war Zentrum des Mönchslebens und die Brüder betrieben hier Weinherstellung in ausgedehnten Kellern unter den Gebäuden. Diese Praxis war eng mit dem klösterlichen Alltag verbunden und prägte das Leben der Gemeinschaft.
Die Ruinen können an Wochenenden und Feiertagen besichtigt werden, wobei der Zugang über die Bahnlinie Paris-Laon zum nahegelegenen Bahnhof ermöglicht wird. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege uneben sind und die Gelände teilweise offen liegt.
Ein befestigtes Eingangstor aus dem 14. Jahrhundert mit zwei Türmen steht noch heute und zeigt eine seltene Verteidigungsarchitektur unter Zisterzienserabteien. Dieses Bauwerk verdeutlicht, dass solche religiösen Orte nicht immer friedlich und ungeschützt waren.
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