Puigpedrós, Berggipfel in Katalonien, Spanien und Ostpyrenäen, Frankreich.
Puigpedrós ist ein Berggipfel in den Pyrenäen, der sich 2.915 Meter erhebt und die Grenze zwischen Katalonien und Frankreich markiert. Das Massiv besteht aus Granodiorit, einem harten Gestein, das charakteristische felsige Aufschlüsse an den Hängen bildet.
Der Name stammt aus dem Katalanischen: 'puig' bedeutet runder Gipfel und 'pedrós' bezieht sich auf felsiges Gelände. Diese Bezeichnung wurde von Linguisten wie Lluís Bassede dokumentiert, die die Toponomie der Region erforschten.
Der Berg ist in der lokalen Bevölkerung als natürliche Grenze zwischen Katalonien und Frankreich bekannt und verbindet zwei unterschiedliche kulturelle Räume. Menschen aus beiden Seiten nutzen diesen Ort als Symbol ihrer gemeinsamen gebirgigen Heimat.
Der Aufstieg erfolgt über markierte Wanderwege ab der Malniu-Hütte und dauert normalerweise fünf bis sieben Stunden bis zum Gipfel. Die Wege sind exponiert, daher sind Höhenerfahrung und angemessene Ausrüstung notwendig.
Vom Gipfel aus sieht man eine breite Panorama, die sich vom Berg Canigó bis zum Aneto über die Pyrenäenkette erstreckt. Diese Aussicht ermöglicht es Besuchern, die enormen Ausmaße des Gebirgszuges in einem Blick zu erfassen.
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